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Liebe Clauener, 2027 gibt es natürlich wieder ein Boßelturnier. Diesmal möchte ich hier Eindrücke unserer Partnergemeinde Kötzschau im Rückblick auf die Veranstaltung 2025 wiedergeben. Der Artikel ist aus dem Leunaer Stadtanzeiger, Autor ist Lutz Maciejesk.
Hallo Kötzschauer, ja es gibt sie noch, unsere Partnerschaft mit der Gemeinde Clauen in Niedersachsen, seit über 34 Jahren pflegen wir diese. Im Jahr 1992 sind die Kötzschauer mit 4 großen Bussen zum Schützenfest nach Clauen gefahren, heute sind es nur noch Wenige, die zu bestimmten Höhepunkten dort hinfahren. Ein solcher ist das traditionelle Boßeln, eine Art Straßenkegeln. Seit mehr als 10 Jahren nehmen die Kötzschauer an diesem sportlichen Höhepunkt der Clauener teil. Anfangs waren wir noch blutige Außenseiter und haben einen der hinteren Plätze von 12 Mannschaften belegt. Doch im Laufe der Jahre haben wir immer etwas dazugelernt und unsere Platzierungen stetig verbessert. In diesem Jahr fand das Boßelturnier am 8. März 10:00 Uhr in Clauen statt, nachdem ein Fahrzeug bereitgestellt und die 8 Teilnehmer für die Mannschaft gefunden waren, ging es 6:30 Uhr von Kötzschau aus los. Auf dem Parkplatz Brockenblick wurde gemeinsam gefrühstückt und pünktlich um 9:30 Uhr trafen wir in Clauen ein. Das Startgeld von 20 € wurde uns erlassen und es ging 10:00 Uhr auf die Strecke von ca. 8 km. Unsere Mannschaft hatte sich mit drei Jugendlichen von der Jugendfeuerwehr verstärkt, was sich später in der Platzierung bezahlt machen sollte. Den Jungs machte es viel Spaß und die älteren Kameraden staunten, wie weit sie die Kugel werfen konnten. Jeder Wurf zählt, Sieger ist am Ende die Mannschaft, welche für die Strecke die wenigsten Würfe mit der Kugel benötigt. Gegen 14:00 Uhr waren wir am Ziel, und hatten auch alle Stationen, wie z.B. Stiefelzielwurf, durchlaufen. Im alten Getreidehaus war gegen 16:00 Uhr, beim gemeinsamen Essen einer kräftigen Gulaschsuppe, die Siegerehrung. Alle teilnehmenden Mannschaften erhielten eine Teilnehmerurkunde und kleine Preise. Viele Teams wurden zur Auszeichnung nach vorn gerufen. Dann war es soweit, für uns völlig unerwartet erzielten wir den 3. Platz. Über diese gute Platzierung freute sich nicht nur das Kötzschauer Boßel-Team, nein auch der Clauener Ortsbürgermeister sowie die Organisatoren teilten die Freude mit uns. Bei interessanten Gesprächen mit den Einheimischen war die Stimmung großartig, bei einem Glas Bier oder Cola wollte keiner an die Heimfahrt denken. Doch leider 17:00 Uhr war es dann soweit, nach einer gebührenden Verabschiedung traten wir die Heimreise an. Unser Busfahrer hat uns bei super Stimmung gelassen nach Kötzschau zurückgebracht. Wir alten Feuerwehrkameraden und der Ortschaftsrat wünschen sich, dass die Jugend sich auch in den kommenden Jahren, an der gut funktionierenden Gemeindepartnerschaft mit Clauen beteiligt. Alle freuen sich schon auf unser Ende Mai stattfindendes Heimatfest und den Gegenbesuch der Clauener. Möge die Partnerschaft zwischen unseren Orten noch lange bestehen und immer für freudige Wiedersehen sorgen.
Am 13. März 2027 ist es wieder soweit, dann treffen sich morgens um 10 Uhr alle boßelwilligen Clauener und hoffentlich auch wieder Kötzschauer zum Wettkampf in der Schweineallee vor der Halle gegenüber den Altglascontainern. Vor den Teilnehmenden wird dann wieder eine 6,5 km lange Strecke liegen, die boßelnderweise zurückgelegt werden muss. Doch nicht nur das Rollen der Kugel steht im Vordergrund, denn unterwegs gibt es auch Schikanen zu meistern, die - obwohl fast alle allen bekannt - mal wieder nicht verraten werden.
Unser Dorf ist Eigentümer von 20 Boßelkugeln, somit hat auch jeder Gelegenheit, mitzumachen. Eigene Kugeln müssen daher nicht mitgebracht werden, eigene Verpflegung aber schon: also packt mindestens ein paar Schmankerln in einen Rucksack - oder besser nehmt einen Bollerwagen mit, und packt dort Getränke Eurer Wahl und ein paar Butterbrote hinein.
Am Treffpunkt melden sich die Teams an. Ein Team besteht aus vier Spielern, einer davon ist gleichzeitig Schiedsrichter und hat die Aufgabe, die Ergebnisse zu notieren und darauf aufzupassen, dass alle Teilnehmer der gegnerischen Mannschaft in der richtigen Reihenfolge boßeln. Einzelpersonen und kleinere Gruppen werden vom Orga-Team zu einer Gruppe zusammengestellt. Pro Mannschaft wird ein Kescher oder ähnliches benötigt, um die Boßelkugeln aus den Gräben am Wegesrand zu fischen. Dies wird wohl jetzt im März einfacher als vorletztes Mal im September sein, weil die fiesen Brennnesseln noch nicht so hoch gewachsen sein werden. Der Kescher hilft, die Hände zu schützen, packt ihn daher in den Bollerwagen. Es starten dann immer 2 Teams zusammen, bei einer ungeraden Anzahl gibt es eine Gruppe mit 3 Teams. Die Startreihenfolge wird vom ORGA-Team festgelegt. Pro Person ist eine Startgebühr von 12 EUR zu bezahlen. Bei Verlust der Kugel werden 45€ Wiederbeschaffungsgebühr fällig.
Am Ende der Strecke - am Kindergarten - werden die Wurfzähllisten- und Boßelkugeln eingesammelt. Anschließend (ca 14:00) geht es weiter zum Getreidehaus, in dem das AWE-Team dann noch Getränke und Suppe (auch vegetarisch) anbietet. Um 16 Uhr findet dort dann auch die offizielle Siegerehrung statt. Danach kann dann das Abenteuer mit einem kleinen Klönschnack bis circa 18:00 beendet werden. Eine Bitte für das Getreidehaus: keine eigenen Getränke und Verpflegung mitbringen.
Hier die offizielle Einladung Beachtet bitte: Das ORGA-Team sucht noch Unterstützung. Bei Interesse bitte melden! (Ansprechpartner am Ende des Artikels)
Anmeldungen bitte bis spätestens 28. Februar 2027 beim Orga-Team: